Trockene Heizungsluft macht krank
Durch das Heizen der Wohnräume wird die Luft sehr trocken und dies sorgt dafür, dass Tröpfchenkeime sich schneller verbreiten. Menschen, die unter chronischen Atemwegserkrankungen leiden, leiden besonders unter der trockenen Heizungsluft. Doch mit bestimmten Verhaltensweisen kann dafür gesorgt werden, dass das Infektionsrisiko gemindert wird.
Auf das richtige Lüften und Heizen kommt es an
Im Winter ist es wichtig, die einzelnen Räume regelmäßig zu lüften und natürlich müssen auch die Räume vernünftig geheizt werden. Eine falsche Raumtemperatur wirkt sich nicht nur negativ auf das eigene Immunsystem aus, sondern auch auf die geliebten Möbel. Die Raumtemperatur sollte nicht unter 16 Grad sinken und im Winter empfiehlt sich ein stoßweises Lüften, das heißt, für einige Minuten werden die Fenster geöffnet, sodass ein Luftaustausch stattfinden kann und dann werden die Fenster wieder geschlossen. So wird eine trockene Heizungsluft und eine Schimmelbildung im Winter vermieden. Auch das Infektionsrisiko wird hierdurch gemindert. Das gilt für jeden Raum, natürlich auch für die Küche.
Im Büro die Risiken durch zu trockene Heizungsluft mindern
Im Büro sollte es nicht wärmer wie 20 Grad sein, es ist besser etwas wärmere Kleidung anzuziehen, als die Heizung zu hoch zu stellen, denn dies führt zur trockenen Heizungsluft. Mit vielen Pflanzen kann die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht werden, was wiederum den Atemwegen zu Gute kommt. Auch im Büro sollte regelmäßig gelüftet werden. Wichtig ist auch im Büro genügend zu trinken, dies hält die Schleimhäute feucht und sorgt für ein besseres Wohlbefinden.
Luftbefeuchter sorgen für ein besseres Raumklima
Mit künstlichen Luftbefeuchtern kann die trockene Heizungsluft bekämpft werden, manche Luftbefeuchter können auch mit speziellen Duftstoffen versehen werden, die dann zusätzlich noch für eine gemütliche Atmosphäre sorgen. Natürlich sollte auch hier auf das regelmäßige Lüften der Räume geachtet werden.